IMPRESSUM

neue Energie

Unser konsequenter Einsatz für Natur und Umwelt zeigt Erfolge: Die Biotopvernetzung ist in vollem Gange; Standards für ökologisches Bauen sind inzwischen Grundlage jeder städtischen Ausschreibung; auf städtischen Flächen dürfen keine gentechnisch veränderten Saaten oder Pflanzen verwendet werden; die Kastanienallee in der Südlichen Zufahrt wurde vor einer drohenden Rodung gerettet.


Dies ist bei der Äußeren Helde leider nicht gelungen. Mit nur einer Stimme Mehrheit wurde die Zerstörung dieses wichtigen Natur- und Naherholungsgebiets beschlossen. Dieser Sündenfall der Wieslocher Kommunalpolitik zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, im Gemeinderat die politischen Mehrheiten so zu verändern, dass auch tatsächlich politisch umgesetzt wird, was sich Wiesloch in der Lokalen Agenda 21 auf die Fahne geschrieben hat: den Schutz von Natur und Umwelt.

 

Viel zu tun

Die Luftqualität in Wiesloch gilt als gerade noch befriedigend. Der Wasserverbrauch sinkt weniger stark als im Landesdurchschnitt, der Stromverbrauch der privaten Haushalte steigt sogar. Erneuerbare Energien werden nur in geringem Umfang genutzt. Der Flächenverbrauch setzt sich ungehindert fort.


Wir setzen uns ein für:

  • Erhalt und Vernetzung vorhandener Biotope und Grünflächen

  • Reduzierung des Flächenverbrauchs

  • Maßnahmen zur Senkung des Wasserverbrauchs

  • Luftreinhaltemaßnahmen

  • Erhalt des Dämmelwaldes in seiner jetzigen Größe.

 

Energie

Deutschland ist der fünftgrößte Energieverbraucher der Welt. Die durch die Verbrennung der Energieträger Kohle, Holz, Erdöl oder Erdgas fortschreitende Klimaerwärmung zieht dramatische Konsequenzen nach sich, die heute schon mess- und spürbar sind. Dass die hochriskante Atomtechnologie mit ihren ungelösten Entsorgungsproblemen keine Alternative darstellt, ist jedem verantwortlich denkenden Menschen klar. Daraus lässt sich nur eine Konsequenz ableiten: Energieeinsparung und erneuerbare Energien sind der Schlüssel für eine umweltfreundlichere Zukunft!


Bei städtischen Gebäuden haben wir uns mit Erfolg eingesetzt für:

  • Niedrigenergiebauweise

  • Energetische Sanierung von Altbauten

  • Regenerative Energien (Holzhackschnitzelwerke, Fotovoltaikanlagen)

  • Den Bezug von Ökostrom (derzeit 25%).

Diese Ansätze gilt es, weiter auszubauen.


Unsere weiteren Ziele sind:

  • Erhöhung des Ökostrom-Anteils auf über 50%

  • Fortführung der Sanierung und des Einsatzes regenerativer Energien

  • ökologische Vorgaben im Bebauungsplan, z.B. bei neuen Wohngebieten eine Quote für Häuser mit Passivhausstandard

  • vermehrte Nutzung der Sonnenenergie

  • Vorgaben und Anreize für energetische Sanierung von Altbauten.

 

Nahwärmeinseln sparen Energie und Geld

Eine Untersuchung der Stadt Wiesloch hat ergeben, dass eine zentrale Wärmeversorgung z.B. durch ein Blockheizkraftwerk mit Kraft-Wärme Koppelung in etlichen Gebieten deutlich wirtschaftlicher ist als eine Einzelheizung (Äußere Helde, EnBW- und Gewerbegebiet am Bahnhof).

Dies führt zu geringeren Heizkosten der Verbraucher und erheblichen CO2-Einsparungen. Solche Anlagen werden bereits erfolgreich in Wiesloch (Schwimmbad mit angrenzendem Wohngebiet, Gerbersruhschule u.a.) betrieben – auch in Koppelung mit erneuerbaren Energien.

 

Dafür setzen wir uns ein:

  • Aufbau und Vernetzung von Wärmeinseln

  • die Verwendung nachwachsender Rohstoffe

  • Verwertung von Abwärme zu Heizzwecken und zur Stromerzeugung

  • eine aktive Energiepolitik durch die Stadtwerke Wiesloch.


Mehr Grüne in den Gemeinderat – Für einen aktiven Klimaschutz!



Jahrhunderthochwasser...

an Elbe und Donau, Hitzerekorde im Sommer sind die ersten Zeichen der weltweiten Klimaveränderung. Ursache ist die Zunahme der C02-Emission aus Verbrennungsprozessen. Wir wollen deshalb eine kommunale Energiepolitik, die folgende Prioritäten setzt: Ausbau der Nutzung der Sonnenenergie (Ausrichtung der Häuser in Neubaugebieten nach Süden, Solaranlagen), Energiesparen durch Wärmeschutz in Altbauten, Niedrigenergiestandard bei Neubauten, Verwertung von Abwärme zu Heizzwecken oder zur Verstromung. Alles andere wäre auf Dauer gesehen ausgesprochen riskant und teuer!

 

Ausgestorben

Unsere Gegend war früher wegen der Vielzahl der hier lebenden Weißstörche bekannt. Heute erinnert nur noch das Wagenrad auf dem Dach des Freihofs an diese vom Aussterben bedrohten Vögel. Wir setzen uns dafür ein, daß der Flächenverbrauch begrenzt und damit Lebensräume für Pflanzen und Tiere erhalten bleiben. Streuobstwiesen und Feldhecken können von der Gemeinde unter Schutz gestellt werden. An Bachläufen brauchen Gräser und Büsche nicht gemäht werden, Ackerraine und Feldwege sollten von Anbau, Düngen und Spritzen ausgenommen und mit einheimischen Gehölzen bepflanzt werden. Zusätzlich fördern wir eine Vernetzung der einzelnen Biotope.

 

Ozon, Benzol und Kohlenwasserstoffe...

heißen die Hauptschadstoffe in Wieslochs Luft. Sie haben ein Maß erreicht, das mit der menschlichen Gesundheit nur noch schwer vereinbar ist. Sie stammen überwiegend aus dem Autoverkehr, in geringerem Maß aus der industriellen Produktion. Wir versuchen beides zu reduzieren: Tempolimit, Radwegekonzept, gute Regionalbahnanbindung, Straßenbahnverlängerung, bessere Busverbindungen, Jobticket ist das eine Maßnahmenbündel. Emissionskataster, Verschärfung der Anforderungen und Kontrollen der industriellen Emittenten das andere. Damit mischen wir uns in Bereiche ein, die weit über die Zuständigkeit des Gemeinderates hinausgehen, sonst bessert sich nichts!