Mit einem inhaltlich wie personell starkem Angebot, so Dr. Gerhard Veits, gehen die Bündnisgrünen in die Gemeinderatswahl 2014. Die grüne Liste hat seiner Meinung nach das Zeug dazu, stärkste Kraft im Rat zu werden. Einmalig in der Wieslocher Parteienlandschaft ist, dass Frauen mehr als die Hälfte aller Plätze einnehmen. Der große Rückhalt grüner Kommunalpolitik in der Bevölkerung drückt sich darin aus, dass die Hälfte aller KandidatInnen keine Parteimitglieder sind. In Wiesloch wurde Stadträtin Susanne Merkel-Grau auf Platz 1 gewählt, die mit ihrem konsequenten Eintreten für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein wichtiges Element grüner Politik verkörpert. Die Baiertaler Stadträtin Britta Eger folgt auf Platz 2, der Ortsteil Schatthausen wird durch Kathleen Böhler vertreten.

Seit der Wahl von Dr. Kai Schmidt-Eisenlohr sind es die Grünen, die Sichtweisen und Belange junger Menschen mit Erfolg in das Gremium Gemeinderat hineintragen. Das zahlt sich nicht zuletzt darin aus, dass sich heute mit Anna Lena Gefäller, Florian Sauter und Sabine Dolderer eine stattliche Anzahl junger Leute auf der grünen Liste wiederfinden.

Dass Bildung und die Weiterentwicklung der Wieslocher Schullandschaft bei den Grünen großgeschrieben wird, dafür stehen Tobias Liebig-Cardinale auf Platz 3 und Bärbel Kröhn auf Platz 9, beides sehr engagierte Pädagogen.

Dass es bei denen Grünen gut läuft, verkörpert niemand besser als Gabriela Lachenauer. Die im Stadtbild bestens bekannte langjährige Läuferin und Mitarbeiterin von Optik Billmaier kandidiert auf Platz 4.

Mit Ayfer Celik stellen Die Grünen bekanntlich die einzige Stadträtin mit Migrationshintergrund. Sie leistet viel Integrationsarbeit und steht mit ihrer Kandidatur weitere 5 Jahre zur Verfügung.

Sehr bewusst hat sich nach eigenen Worten die Vorsitzende der Lebenshilfe Katharina Ebbecke (Platz 4), für eine Spitzenkandidatur bei den Grünen entschieden, ihrer Meinung nach die politisch treibende Kraft. Sie steht wie Hans-Jörg Fischer (Verleger und langjähriger Musiker „The Busters“), Musiktherapeutin Christine Groß und Klaus Bouchetob, vielen bekannt durch sein Engagement beim VfB Wiesloch und seine berufliche Tätigkeit bei der Sparkasse, stellvertretend für die vielen Kandidaten ohne Parteibuch, für die die Grünen erste Wahl sind. Über die Hälfte der Liste sind Nicht-Mitglieder.

Dr. Kai Schmidt-Eisenlohr steht trotz seiner Belastung als Landtagsabgeordneter für eine weitere Periode im Gemeinderat zur Verfügung und stellt so den direkten Draht nach Stuttgart sicher.

Mit den Grünen sind in den 80er Jahren erstmals junge Frauen mit Kindern in den Gemeinderat eingezogen und haben neue Sichtweisen und neue Ideen in dieses Altherrengremium hineingetragen. Das ist bis heute so geblieben. Katharina Ebbecke, Friedericke Schult, Silke Walther und Bärbel Kröhn repräsentieren auf der Liste diese im Rat immer noch zu schwach vertretene Bevölkerungsgruppe.

Auf Bürgermeisterkandidaturen können Grüne-Listen bekanntlich verzichten. Nicht jedoch auf Kandidaten, die für klare inhaltliche Positionen stehen, wie z.B. Genia Ruland (Frauenforum), und Klaus Klingenfuss (Initiative gegen eine Südumgehung).

Das Wieslocher Handwerk ist mit Theo Körner und Klaus Hirn bestens vertreten, ebenso kandidieren mit Dr. Andreas Ueltzhöffer und Dr. Gerhard Veits mehr niedergelassene Ärzte auf der grünen Liste als auf denen der Mitbewerber.

Bewusst wurde auch auf einen Ausgleich zwischen „Reingeschneiten“ und Alteingesessenen geachtet. So finden sich mit Silke Walther, Bärbel Köhnlein, Walter Breier und Andreas Hecker bekannte Wieslocher Namen auf der Liste wieder, die mit ihrer Kandidatur für die politischen Ziele der Grünen in Wiesloch eintreten.

Von der heutigen Fraktion kandidieren 5 Stadträte/innen wieder und stellen die Kontinuität der bisherigen Arbeit sicher. Last not least der Fraktionsvorsitzende Dr. Gerhard Veits. Sehr zum Bedauern aller scheiden dagegen Günter Schroth, Michael Böhler und Jochen Dolderer aus dem Gemeinderat aus.

Nachfolgend die komplette Auflistung der KandidatInnen:

  1. Susanne Merkel-Grau, Physiotherapeutin, Einzelhändlerin
  2. Britta Eger, Sozialpädagogin, Sekretärin
  3. Tobias Liebig-Cardinale, Lehrer
  4. Gabriela Lachenauer, Augenoptikermeisterin
  5. Katharina Ebbecke; Juristin
  6. Ayfer Celik, Pflegehelferin
  7. Dr. med. Gerhard Veits, Arzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin
  8. Dr. Kai Schmidt-Eisenlohr, Landtagsabgeordneter, Betriebswirt
  9. Bärbel Kröhn, Lehrerin
  10. Genia Ruland, Gymnasiallehrerin, Künstlerin
  11. Florian Sauter, Kaufmann im Gesundheitswesen
  12. Anna-Lena Gefäller, Studentin
  13. Klaus Hirn, Zimmermann
  14. Bärbel Köhnlein, Ergotherapeutin
  15. Klaus Bouchetob, Bankkaufmann
  16. Hans-Jörg Fischer, Musiker, Verleger
  17. Sabine Dolderer, Erzieherin
  18. Klaus Klingenfuss, Studiendirektor i.R.
  19. Friederike Schult, Sozialpädagogin
  20. Silke Walther, Krankengymnastin
  21. Dr. med. Andreas Ueltzhöffer, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
  22. Christine Groß, Musiktherapeutin
  23. Andreas Hecker, Physiotherapeut
  24. Theo Körner, Schreiner
  25. Kathleen Böhler, Kauffrau für Bürokommunikation
  26. Walter Breier, Diplom-Ingenieur